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Neues Working Paper zum Thema „Political Shocks and Inflation Expectations: Evidence from the 2022 Russian Invasion of Ukraine“

Neues Working Paper zum Thema „Political Shocks and Inflation Expectations: Evidence from the 2022 Russian Invasion of Ukraine“

Am Institut für Geld und Internationale Finanzwirtschaft ist ein neues Working Paper zum Thema „Political Shocks and Inflation Expectations: Evidence from the 2022 Russian Invasion of Ukraine“ veröffentlicht.

Das Paper untersucht, wie sich die russische Invasion der Ukraine im Februar 2022 auf die kurz- und mittelfristigen Inflationserwartungen für Deutschland von Professor*innen in einem deutschen Panel ausgewirkt haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Befragte nach der Invasion im Durchschnitt 0.75 Prozentpunkte höhere Inflation für das Jahr 2022 erwarten. Textanalyse von offenen Fragen zeigt, dass der Schock mehrheitlich als Angebotsschock interpretiert wird. Dies bestätigt sich darin, dass nach der Invasion weniger Expert*innen eine direkte Reaktion der EZB auf die erhöhte Inflation befürworten.

Das Paper ist als CESifo Working Paper verfügbar (Link: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4070238) und gehörte am 14.04.2022 zur Top Ten Liste der am häufigsten heruntergeladenen Paper auf SSRN.